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Das Projekt zur Rettung des Löwenäffchens
 

Countdown 2025

Krallenäffchen (Callithricidae) sind eine Familie innerhalb der Neuweltprimaten, denen Zoologische Gärten wegen ihrer geringen Größe und Unscheinbarkeit lange Zeit wenig Interesse entgegenbrachten. Wenn schon ein Krallenäffchen gezeigt wurde, dann mußte es möglichst ein Löwenäffchen sein, der größte und zweifellos auch attraktivste Vertreter der ganzen Gruppe. Das Goldgelbe Löwenäffchen (Leonthopithecus rosalia), eine von vier Arten dieser Gattung, besticht durch die Leuchtende Farbe seines seidigen Felles, das sich, im Bereich des Kopfes zu einer mächtigen Mähne verdichtet und den Tieren in der Tat das Aussehen eines Miniaturlöwen verleiht.

Auch im Kölner Zoo sind Löwenäffchen immer wieder gezeigt worden. Erstmals sind sie in einem Zooführer aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts erwähnt. In späteren, ausführlicheren Zooführern wird ihnen ein ganzer Satz gewidmet: "Ein reizendes kleines Äffchen mit seidenartiger Behaarung. Südostbrasilien." Zuchterfolge waren wohl die Ausnahme. Der erste wurde 1872 in London verzeichnet. Aber man war nicht auf Nachzucht angewiesen, denn der Tierhandel sorgte für regelmäßigen Nachschub, bis diese Quelle Anfang der siebziger Jahre versiegte: das Goldgelbe Löwenäffchen stand kurz vor der endgültigen Ausrottung.

Alarmiert durch diese Nachricht beschlossen die Zoos, noch bevor es das Washingtoner Artenschutzübereinkommen gab, das heute den Handel mit bedrohten Tierarten regelt, auf weitere Importe zu verzichten. Statt dessen begannen sie eines der erfolgreichsten Projekte zur Rettung einer bedrohten Tierart: The Golden Lion Tamarin Conservation Project. Das war 1974. Schon zehn Jahre später konnten die Zoos die ersten Löwenäffchen zur Wiederansiedlung in ihrem natürlichen Lebensraum zur Verfügung stellen. 1994 hätte man also ein zweifaches Jubiläum feiern können. Niemand hat dies getan. Der Kölner Zoo, der selbst an dem Projekt seit 1984 beteiligt ist, nimmt das übergangene Doppeljubiläum zum Anlaß, über das Projekt einmal etwas ausführlicher zu berichten.

Jeder weiß heute, daß die tropischen Regenwälder durch rücksichtslose Abholzung zur Befriedigung der Bedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung dahinschwinden. Es gehört auch zum Allgemeinwissen, daß die größten noch zusammenhängenden Regenwälder in Südamerika existieren, übrigens zu 30% auf dem Gebiet eines einzigen Landes, nämlich Brasilien. Man denkt dabei an das riesige Amazonas-Becken. Den wenigsten ist nämlich bekannt, daß es ausgedehnte Regenwälder auch an der Atlantikküste in den brasilianischen Staaten Bahia, Espirito Santo, Rio de Janeiro und Sao Paulo gab. Mehr als 95% sind allerdings inzwischen landwirtschaftlicher Nutzung, der Anlage von Bergbau- und Industriegebieten oder raumfordernden Millionenstädten zum Opfer gefallen. Nur noch 1- 2% des verbliebenen Waldes kann man als Primärwald bezeichnen. Auf einem einzigen Hektar dieses Primärwaldes in Bahia fanden Forscher jüngst allein 450 verschiedene Arten von Bäumen (MALLINSON, 1994). Damit scheint sich zu bestätigen, was Wissenschaftler schon lange vermutet haben: Der brasilianische Küstenregenwald birgt die größte Biodiversität, die größte Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten auf der Erde.

Eine der größten Kostbarkeiten dieses einmaligen Lebensraumes ist das Goldgelbe Löwenäffchen (KLEIMANN et al.,1988). Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist nicht exakt dokumentiert. Man vermutet aber, daß es in der Küstenregion von Rio de Janeiro bis zum Süden Bahias vorgekommen ist und dort die Wälder bis in Höhen von etwa 500 m besiedelt hat. In den sechziger Jahren erkannte der brasilianische Primatologe und Begründer des Rio de Janeiro Primatenzentrums, Adelmar Coimbra-Filho, die prekäre Situation, in die die Löwenäffchen geraten waren (COIMBRA-FILHO,1969). Er machte die Öffentlichkeit darauf aufmerksam und kämpfte darum, die verbliebenen Lebensräume des Löwenäffchens unter Schutz zu stellen. 1974 kam die Regierung seinem Drängen nach und schuf Schutzgebiete. Das größte ist das etwa 5000 ha große Reservat Poço das Antas, etwa 200 km nördlich der Stadt Rio de Janeiro gelegen. Unterstützung in seinem Kampf zur Rettung der Löwenäffchen fand Coimbra-Filho aber auch außerhalb Brasiliens bei Naturschutzorganisationen und Zoologischen Gärten. Die Koordination der Bemühungen der Zoos übernahm der National Zoo der USA in Washington (KLEIMANN et al.,1986). Und so entstand das Golden Lion Tamarin Conservation Project, ein umfassendes multinationales und multidisziplinäres Naturschutzprojekt, das erste seiner Art, das inzwischen zum Vorbild für viele andere Projekte in aller Welt geworden ist. Das Projekt ist langfristig (auf 50jahre) angelegt und besteht aus fünf Komponenten, die alle gleich wichtig sind. Keine allein hätte das Löwenäffchen vor dem endgültigen Aus bewahren können.

1. Biotopschutz

Poço das Antas ist nicht mehr als ein Punkt auf der Landkarte Brasiliens. Aber auch dieser ist nur ein Flickenteppich von Wald- und Grasland, wobei der Wald nur 40% des gesamten Reservats ausmacht. Und auch davon sind nur 10% Primärwald. Ein beträchtlicher Teil wurde darüber hinaus 1990 Opfer eines verheerenden Waldbrandes. Die Unterschutzstellung eines solchen Restgebietes kann nur der erste Schritt sein, um den Lebensraum des Löwenäffchens langfristig zu sichern. Vielmehr bedarf es zahlreicher Maßnahmen der Strukturverbesserung, der Restauration des Tropenwaldes und seiner Ausdehnung. Angestrebt wird eine Erweiterung des Schutzgebietes auf 23.000 ha bis zum Jahr 2025. Der "Countdown 2025" läuft jetzt im 20. Jahr. In Baumschulen gehegte Pflänzchen werden ausgepflanzt, und langsam aber unübersehbar wächst neuer Tropenwald heran.

2 . Forschung

Die Restauration von Tropenwald ist ein schwieriges Unterfangen. Wie will man in fünfzig Jahren ein Biotop wiederherstellen, für dessen Entstehen die Natur hunderttausende von Jahren zur Verfügung hatte. Fragen über Fragen stellen sich. Wissenschaftler aus Brasilien und aller Welt arbeiten heute an deren Lösung. Wenig wußte man auch über die Lebens- und Verhaltensweise der Löwenäffchen selber, ihre Nahrungsansprüche, ihr Territorialverhalten, die Populationsdynamik u.v.a.m. Genaue Kenntnisse sind aber die Voraussetzung für den Erfolg aller Maßnahmen, die dem Schutz der Löwenäffchen und ihres Lebensraumes dienen. Sie sind insbesondere notwendig, wenn die Wiederansiedlung zoogeborener Tiere gelingen soll. Die Erforschung des Küstenregenwaldes war daher von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Programms. Die Liste wissenschaftlicher Publikationen als Ausdruck des Kenntnisgewinnes hat sich während der letzten zwanzig Jahre erheblich verlängert.

3 . Öffentlichkeitsarbeit

Wissenschaftler, die sich aufgrund ihrer Einsicht bemühen, den Prozeß der Natur- und Umweltzerstörung aufzuhalten, erreichen allein wenig. Sie müssen ihre Einsicht vielmehr verbreiten und andere für den Schutz der Natur gewinnen. Dies gilt nicht nur für Politiker, die Gesetze erlassen und Projekte unterstützen sollen, sondern ebenso für die in den betreffenden Gebieten leben den Menschen. Sie müssen vom Sinn und der Notwendigkeit von Naturschutz überzeugt und möglichst in die Projekte einbezogen werden. Viele Naturschutzprojekte sind schon am mangelnden Verständnis oder an unbegründeten Vorurteilen der einheimischen Bevölkerung (auch in Europa) gescheitert. Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit war von Anfang an ebenso wichtiger Bestandteil des Löwenäffchenprojektes wie die Forschung. In Poço das Antas gibt es ein kleines Museum, das als Informationszentrum dient. Eine Aufklärungskampagne hat inzwischen mehr als 80.000 Menschen in der Umgebung erreicht und sie für das Löwenäffchen und sein Schutzprojekt begeistert. Bis heute wurden etwa 1700 ha Wald von privaten Landeignern rund um Poço das Antas für das Projekt bereitgestellt. Das Löwenäffchen ist somit zum Symbol, zum Flaggschiff für den Schutz des brasilianischen Küstenregenwaldes geworden (DIETZ et al.,1994). Im Vordergrund steht das Löwenäffchen und seine Schutzbedürftigkeit. Das Schutzprojekt kommt aber letztlich nicht allein dem Löwenäffchen zugute. Mit ihm wird der Lebensraum ungezählter ebenso bedrohter Tier- und Pflanzenarten geschützt, für die sich aber sonst wohl niemand interessiert hätte.

4. Zuchtpopulation

Als Anfang der siebziger Jahre die Existenzbedrohung der Löwenäffchen im Freiland bekannt wurde, erkannten auch die Zoos, welche Verantwortung mit der Haltung von Tieren einer so bedrohten Art verbunden ist. Unter Federführung des Zoos in Washington schlossen sich die Zoos, die noch Löwenäffchen besaßen, insgesamt 69 Tiere, zu einer internationalen Zuchtgemeinschaft zusammen, verzichteten auf ihre Besitz- und Verfügungsrechte und unterwarfen sich dem strengen Reglement eines internationalen koordinierten Zuchtprogramms. Es war übrigens das erste seiner Art, und es wurde später zum Vorbild für kooperative Zuchtprogramme in aller Welt, wie etwa die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) (NOGGE,1993).

Das Löwenäffchen-Zuchtprogramm war seit 1974 fester Bestandteil des Gesamtprojektes. Man hatte also von Anfang an die Bedeutung einer Reservepopulation von Löwenäffchen in menschlicher Obhut für das Projekt erkannt. Zum einen sollte die Reserve als Basis zur Aufstockung der Wildpopulation dienen. Man wollte sich aber auch gegen unvorhergesehene Katastrophen, Krankheitsepidemien oder Feuersbrünste, wie 1990 dann auch tatsächlich eine aufgetreten ist, absichern. Ein solches Ereignis hätte leicht das Ende der gesamten Freilandpopulation bedeuten können.

Ziel des Zuchtprogrammes ist die Erhaltung von 90% der genetischen Vielfalt während der nächsten 200 Jahre. Hierfür muß bei adäquatem Zuchtmanagement eine Population in der Größe von 500 Individuen aufrechterhalten werden. Wie Abb. 7 zeigt ist die Population aufgrund verbesserter Haltungsbedingungen schon sehr bald in eine progressive Wachstumsphase geraten und hatte die Zielmarke von 500 Ende der achtziger Jahre erreicht (BALLOU, 1993). Da ein einziges Paar während seiner fortpflanzungsaktiven Jahre unter Zoobedingungen mehr als dreißig Junge produzieren kann, würde die Population ohne populationsbegrenzende Maßnahmen weiter anwachsen. Dies wäre aber, was Laien oftmals schwerfällt zu begreifen, völlig sinnlos. Für die Erhaltung der Genvielfalt können mehr Tiere nichts beitragen. Das Risiko einer Katastrophe ist im Gegensatz zur Freilandpopulation ausgeschlossen, da die Zoopopulation über jetzt 125 Zoos in aller Welt verteilt ist. In den Zoos würden mehr Löwenäffchen nur mehr Platz in Anspruch nehmen, der ab er dringend für andere z.T. ebenso bedrohte Tierarten benötigt wird.

5. Wiederansiedlung

Wie eingangs schon erwähnt, können die Zoos seit zehn Jahren regelmäßig Löwenäffchen aus ihrem Bestand für Wiederansiedlungen in der Natur zur Verfügung stellen. Von Mai 1984 bis Juni 1993 wurden insgesamt 133 Löwenäffchen in die Natur entlassen. Darunter waren 1992 auch fünf Tiere aus dem Kölner Zoo. Heute leben 112 Tiere in 23 Gruppen bzw. Paaren in Poço das Antas oder in Waldparzellen angrenzenden Farmlands. Aus Zoos stammende Tiere und deren Nachkommen haben dadurch zu einem Anstieg um 17% der jetzt auf 560 Tiere geschätzten Freilandpopulation beigetragen. Diese Erfolgszahlen sollten aber nicht über die immensen Schwierigkeiten hinwegtäuschen, die mit der Wiederansiedlung von Zootieren verbunden sind. Die Tiere kommen aus der gesicherten Umgebung eines Zoos, wo sie bestens versorgt waren und müssen nun lernen, sich in der Natur zurechtzufinden, Gefahren zu vermeiden, sich vor Prädatoren zu schützen, ihr Territorium gegen Artgenossen zu verteidigen, sichere Schlafplätze aufzufinden und sich selbständig zu ernähren. Deshalb kann man im Zoo geborene Tiere auch nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Man muß sie statt dessen für das Leben in der Natur regelrecht trainieren. Und auch danach werden sie ständig von Wissenschaftlern begleitet, um ihre Schwierigkeiten kennenzulernen. So konnte man das Survivaltraining perfektionieren und die Ausfallrate, bedingt durch Erschöpfung, Krankheit, Hunger, Schlangenbisse, Raubtiere u. a. m., ist von mal zu mal kleiner geworden (BECK et al.,1991). Letztlich darf man aber auch nicht vergessen, daß das Leben in der Natur einfach gefährlicher und die Sterblichkeitsrate höher ist als im Zoo. Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, daß Tiere im Zoo besser und länger leben.

Trotz aller Schwierigkeiten, seit Beginn des Countdowns vor 20 Jahren kann man heute feststellen, daß das Löwenäffchenprojekt ein Erfolg ist. Es ist ein Beispiel dafür, was Naturschützer und Zoologische Gärten gemeinsam, wie es auch die 1993 verabschiedete Welt-Zoo-Naturschutzstrategie fordert, erreichen können. Im Jahre 1991 wurden alle in den weltweit 125 Zoos lebenden Löwenäffchen formell Brasilien übereignet. Damit bringen die Zoos zum Ausdruck, daß sie die ihnen anvertrauten Tiere lediglich als Leihgaben der Natur betrachten. Löwenäffchen werden natürlich weiter in Zoos zu sehen sein, denn die Erhaltung einer Reservepopulation bleibt auch in Zukunft Bestandteil , des Löwenäffchenprojekts. Nicht nur in Brasilien ist das Löwenäffchen Flaggschiff für den Naturschutz. Diese Funktion übernimmt es auch außerhalb seines Heimatlandes. In den Zoos ist es Botschafter seiner bedrohten Art und der vielen anderen bedrohten Tier- und Pflanzenarten seines geschundenen Lebensraumes (TUDGE,1993). Es will die Menschen auf den Zustand des brasilianischen Küstenregenwaldes aufmerksam machen und sie aufrufen, das Schutzprojekt zu unterstützen. 1992 konnte der Kölner Zoo dem Projekt 15.000,- DM, eine Spende der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, überreichen und 1994 noch einmal 3.000,- DM, Spenden von Besuchern des Kölner Zoos für die Rettung der Löwenäffchen, die und deren Probleme sie hier kennengelernt hatten.

Zusammenfassung

" Countdown 2025", das Löwenäffchen-Schutzprojekt, bestand 1994 zwanzig Jahre. Seit zehn Jahren werden in Zoos geborene Löwenäffchen in ihrem ursprünglichen Habitat wiederangesiedelt, was zu einem Anstieg der Freilandpopulation um 17% auf 560 Tiere beigetragen hat. "Countdown 2025" ist das erste multinationale und multidisziplinäre Naturschutzprojekt, in dem Biotopschutzmaßnahmen, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, der Aufbau einer Zuchtpopulation und die Wiederansiedlung zoogeborener Tiere integriert sind. Das Goldgelbe Löwenäffchen ist dadurch zum Flaggschiff für die Erhaltung des brasilianischen Regenwaldes geworden.


Im Aquarium des Zoologischen Gartens Köln geben Stellwände Informationen über die Besonderheiten der Tropischen Regenwälder. Ein Zähler zeigt dort anschaulich ihre fortschreitende Zerstörung. Pro Minute gehen ca. 32 ha Regenwald durch Abholzung und Brandrodung verloren. Aufgrund des geschätzten Bestandes von 800 Mio. ha im Jahre 1989 verbleibt somit noch eine Fläche in Hektar von ca.


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Artikel übernommen aus: Zeitschrift des Kölner Zoo; Heft 1, 38. Jahrgang; 1995; Autor: Prof. Dr. Gunther Nogge (Zoodirektor)

Literatur:

Balou, J. (1993):
International Studbook of the Golden Lion Tamarin (Leontopithecus rosalia)
pp.31.

Beck, B., Kleinmann, D., Dietz, J., Castro, I., Carvalho, C., Martins, A. & Rittberg-Beck, B. (1991):
Losses and reproduction in reintroduced Golden Lion Tamarines
Dodo 27, 50-91.

Coimbra-Filho, A. (1969):
Mico-leao Leontopithecus rosalia (Linnaeus 1766) situação de especie no Brasil (Callitrichidae: Primates)
Anais da Academia Brasileia de Ciencias 41, 29-52.

Dietz, M., Dietz, L. & Nagata E. (1994):
The effective use of flagship species for conservation of biodiversity: the example of lion tamarins in Brazil.
In: Onley, P., Mace, G. & Feistner, A. (eds.), Creative Conservation. Interactive management of wild and captive animals, 32-49.

Kleinmann, D., Beck, B., Dietz, J., Dietz, L., Ballou, J. & Coimbra-Filho, A. (1986):
Conservation Program for the Golden Lion Tamarin: Captive Research and Management, Ecological Studies, Educational Strategies and Reintrodution.
In: Benirschke, K. (ed.), Primates - The Road to Self-Sustaining Populations, 959-979, Springer-Verlag.

Kleinmann, D., Hoage, R. & Green, K. (1988):
The Lion Tamarins, Genus Leontopithecus.
In: Mittermeier, T., Coimbra-Filho, A. & Da Fonseca, G. (eds.), Ecology and Behaviour of Neotropical Primates, 299-347, Littera Maciel, Ltd.

Mallison, J. (1994):
Saving the world's richest rainforest.
Biologist 41, 57-60.

Nogge, G. (1993):
Arche Zoo: Vom Tierfang zum Erhaltungszuchtprogramm.
In: Poley, D. (Hrsg.), Berichte aus der Arche, 79-118, Trias-Verlag.

Tudge, C. (1993):
Letzte Zuflucht Zoo - Die Erhaltung bedrohter Arten in Zoologischen Gärten
pp.392, Spektrum-Verlag.