| Vorschläge | Aktivitäten |
| Ausstreuen von freßbarem und nicht freßbarem Material ins Wasserbecken - Dinge die schwimmen (z.B. Nüsse, Apfel, Rindenstücke) und Dinge, die sinken (z.B. Weintrauben, Apfelscheiben) | Die Affen angeln mit Stöcken oder treiben sich die Dinge durch Erzeugung von Wellen zu. |
| Fliegende Insekten und Heuschrecken im Gehege. | Stimuliert Jagdverhalten und Nahrungssuche. |
| (Hier bevorzugt Insekten, die sich auf die oberen Ästen niederlassen, um die Aktivitäten der Affen vom Boden in die Bäume zu verlagern.) |
| Verstecken der Nahrung in gut verschnürten Jutesäcken. Evtl. mehrere Säcke ineinan der - jeder mit einem anderen Inhalt, einige leere Säcke dazwischen. | Arbeit, um an das Futter zu gelangen. Gleichzeitig dienen die Säcke als Spielmaterial. Säcke ohne Inhalt eignen sich auch sehr gut zum Tauziehen. |
| Gelegentlich Kokusnüsse | Wie öffnet man eine Kokosnuss? Plätscherndes Spielzeug, solange es Kokosmilch enthält. |
| Ganze Maispflanzen und Stroh mit Ähren. Evtl. nur Ähren mit Heu gemischt. | Beschäftigung der Affen während der Nahrungsaufnahme - und außerdem etwas zum Aufsammeln. |
| Vermischen von Kletten- und anderer Sämereien, die sich im Fell verfangen, vermischt mit Heu. | Zwingt die Affen zur vermehrten Fellpflege. Eine Situation, die aus dem Freiland gut bekannt ist. |
| Nadelbaumzapfen und morsches Holz. Es kann auch ein ganzer morscher Baumstamm sein, der im Gehege sicher verankert sein muß. | Bietet den Affen etwas zum Stochern und Benagen und zum Auffinden von Insektenlarven etc. |
| (Ein nicht verankerter Baumstamm kann von den Affen bewegt und an anderer Stelle als Ausstiegshilfe benutzt werden.) |
| Frische Äste und Zweige, bevorzugt mit Laub. | Möglichkeitzum Benagen, Entrinden etc., außerdem Gebrauch als Werkzeug und von Jungtieren als Spielgerät |
| Kurzes Besprühen (z.B mit mit einem Gartensprenger) | Als Regenersatz (Bleiben die Affen im "Regen" oder weichen sie aus? Kommt es zu verstärkter Fellpflege?) |
| (Vor allem für Innengehege, in denen die Affen nicht mit dem natürlichen Regen ausgesetzt sind.) |
| Zeigen einer künstlichen Schlange | Schreckreaktion. Zusammenhalt der Gruppe durch gemeinsame Aktionen. |
| (Nicht zu oft! Kann zu unnötigem Streß führen.) |
| Gemeinschaftliches Übernachten und Nahrungsaufnahme. | Fördert Sozialaktivitäten und festigt den Rang der einzelnen Tiere innerhalb der Gruppe. |
| Anbieten der Nahrung in der Höhe, z.B. auf Futterbrettern in den Kletterbäumen. | Bringt die Aktivitäten der Tiere vom Boden in die Bäume, dem natürlichen Aufenthaltsort dieser Art. |
| Zahlreiche Seile aus Naturfasern. | Erweitert die Möglichkeite, sich in der Höhe zu bewegen. |
| Säcke als Hängematten. | Bietet natürliche Ruheplätze. |
| Senkrecht stehender, dicker Bambus ohne Äste. | Großartig zum Klettern geeignet. |
| Einstreu von Weizen, Sonnenblumenkernen, Nüssen etc. in den Bodenbelag. | Ermöglicht Nahrungssuche während des gesamten Tages. |